Foto zeigt die Überreichung der Urkunden auf der Klimakonferenz in Bonn am 14.03.2017.   Helga und Werner Busse (3. und 2. v.r.) vom Verein der Vogelliebhaber Niedergrafschaft

 

 GN vom 14.03.2017

Hand in Hand den Naturschutz in Uelsen fördern

Kooperation erhält Lob beim Wettbewerb „Menschen und Umwelt“ – Heute Thema bei Klimaschutzkonferenz in Bonn

sh UELSEN. Nachdem erst vor einem halben Jahr das Projekt „Geschichtspark Uelser Quellen“ einen Tourismuspreis erhalten hat, freut man sich in der Samtgemeinde nun abermals über die Anerkennung bei einem Wettbewerb: Diesmal geht es um die ökologische Herrichtung der Fläche neben der alten Kläranlage, wo ein Lebensraum für Höhlenbrüter, Wildbienen und Fledermäuse entstanden ist. Mit diesem Gemeinschaftsprojekt hat sich die Samtgemeinde Uelsen zusammen mit dem Verein der Vogelliebhaber Niedergrafschaft, der BUND-Kreisgruppe, der Naturschutz-Arbeitsgemeinschaft der Realschule Bad Bentheim sowie der Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim beim Wettbewerb „Menschen und Umwelt“ beteiligt. Die Stiftung „IntEFU. A.N.“ würdigt mit diesem Kooperationspreis Naturund Umweltschutzprojekte, bei denen mehrere Akteure an einem Strang ziehen und gemeinsam eine gute Sache umsetzen.

Zwar wurde diesmal kein Geld ausgelobt und auch der Sieg des Wettbewerbs nicht eingefahren, dennoch findet das Uelser Projekt überregionale Beachtung: So wird es am heutigen Dienstag anlässlich der zehnten Klimaschutzkonferenz des Deutschen Städte- und Gemeindebundes bei der Deutschen Welle in Bonn vorgestellt. Zudem wurde seitens der Geschäftsführung der Stiftung zu einem „Umwelttalk“ mit dem Stiftungskuratorium – unter anderem mit Umweltminister Stefan Wenzel – in das Gästehaus der niedersächsischen Landesregierung am 7. Juni in Hannover eingeladen.

Das gemeinsam vorangetriebene Projekt blickt auf eine jahrelange positive Entwicklung zurück: „Bereits im Jahr 2008 hat die Gemeinde dem Verein für Vogelliebhaber die Patenschaft über eine 3500 Quadratmeter große Fläche angrenzend zur Kläranlage übertragen. Später wurde dieses Areal um ein rund 10.000 Quadratmeter großes Feuchtgebiet mit Hochstauden und altem Erlenbestand ergänzt. Unter Mitwirkung der BUNDKreisgruppe und der Naturschutz- AG der Realschule Bad Bentheim entwickelte sich die Fläche zu einem wertvollen ökologischen Kleinod“, berichten die Beteiligten. 2015 legte die Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim – in Kooperation mit der Stiftung „Zukunft Wald“ sowie der Oberschule und Grundschule Uelsen und mit Unterstützung der Gemeinde – einen Schulwald in direkter Nachbarschaft zu der Fläche an. „Die Anpflanzung alter Obstbaumsorten und anderer heimischer Gehölze auf dem ebenfalls angrenzenden Hochzeitswald erhöht den Mehrwert für die Natur noch“, heißt es.

Samtgemeindebürgermeister Herbert Koers ist erfreut: „Nach dem Tourismus-Preis im vergangenen Jahr ist das wieder ein Highlight. Eine tolle Anerkennung dafür, dass die Kooperation so gut funktioniert“, meinte er und brachte den Wunsch zu Ausdruck, dass die Zusammenarbeit auf Dauer fortgesetzt wird und alle Beteiligten weiterhin Freude daran haben, zu sehen, wie Natur funktioniert und sich entwickelt. Das Projekt sei ein Gewinn für Bürger und für Touristen – eine Fahrradroute führt direkt entlang der Flächen.

 

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GN 23.03.2016

 

Am 21.03.2016 wurde in Uelsen, in der Nähe der Kläranlage, ein "Hochzeitswald" angelegt. Von uns wurden dort in der 1. Pflanzaktion 2 Bäume gepflanzt.

Die Pflege dieser Anlage übernimmt der Verein der Vogelliebhaber Niedergrafschaft (Baumschnitt) gemeinsam mit dem "Blekker-Hof" und dem "Bronzezeithof".

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GN 14. April 2015

Vogelzüchter und BUND bieten Hornissen ein Heim

Die Ehrenamtlichen vom Vogelverein und des BUND rücken zur Pflege des Biotops aus. Foto: BUND

Ein Vogelverein aus Uelsen und die Kreisgruppe des BUND kümmern sich um die Pflege eines Biotops in Uelsen. Dort bieten sie Hornissen ein neues Zuhause.

Seit 2008 betreuen der Uelsener „Verein der Vogelliebhaber Niedergrafschaft“ und die Kreisgruppe des BUND gemeinsam eine Fläche an der alten Kläranlage in Uelsen, die seinerzeit die Samtgemeinde dem Verein zusammen mit einem angrenzenden gut 10.000 Quadratmeter großen Feuchtbiotop zur Gestaltung nach ökologischen Aspekten zur Verfügung gestellt hatte.

Zuerst entfernte man Müll aus dem Gebiet und pflanzte verschiedene hochstämmige Obstgehölze. Die Wiederanlage von derartigen Obstwiesen stelle häufig einen wichtigen Teilabschnitt in einem Biotopverbundsystem mit anderen Landschaftselementen dar und biete Refugien für bedrohte Pflanzen- und Tierarten, berichtete BUND-Kreisvorsitzender Walter Oppel und erklärt: „Obstwiesen sind wichtig für den Natur- und Artenschutz.“

Danach brachte man vom Verein angefertigte Nisthilfen für Höhlenbrüter wie Kohl-, Blau- und Sumpfmeisen, Trauerschnäpper, Star, Hohltaube und Waldkauz sowie Sommerquartiere für Fledermäuse an den Bäumen an. Später fügten die Naturfreunde aus unbehandeltem Eichenholz bestehende Bauelemente zu einem Wildbienenstand zusammen. Tafeln weisen auf Besonderheiten der Fauna in diesem Biotop am Radweg hin.

Vor einigen Tagen trafen sich Mitglieder des Vereins und der BUND-Kreisgruppe zu den alljährlichen Pflegearbeiten im Bereich der alten Kläranlage: Es standen der Schnitt der Obstbäume sowie die Säuberung der Nisthilfen an. Zudem wurden weitere Sommerquartiere für Fledermäuse, eine Niströhre für Steinkäuze – und als Besonderheit erstmalig ein Nistkasten für Hornissen angebracht: Sie gehören seit 1987 zu den besonders geschützten Tierarten und stehen auf der „Roten Liste“ als gefährdete Art. „Der wichtigste Beitrag zum Schutz der Hornissen ist, dass man ihre Existenz akzeptiert und sie nicht aus Furcht verfolgt und vernichtet“, betont Oppel.

Die Hornisse – oft missverstanden

In Ermangelung hohler Bäume in der näheren Umgebung wollen die Vereinsmitglieder diesen selten gewordenen, „majestätischen“ Großinsekten durch das Aufhängen eines speziellen Hornissenkastens helfen, indem die Hautflügler ihr Nest bauen können.

Die Hornisse gehört zu den sozialen Wespen, die in einem Volk von bis zu 800 Tieren lebt, das im Frühjahr von einer einzigen Jungkönigin gegründet wird. Mitte Mai erwacht diese aus der Winterstarre, verlässt ihr Quartier und beginnt mit der Suche nach einem geeigneten Nistplatz. Sie bevorzugt alte Bäume oder Totholz mit verlassenen Spechthöhlen oder anderen großen Hohlräumen. Als Folge des Mangels an natürlichen Höhlungen finden sich Nester allerdings auch auf Dachböden, in Vogelnistkästen oder Geräteschuppen.

Ihr Nest baut die Königin der Hornissen aus verwittertem und morschem Holzmaterial. Sie nagt mit ihren kräftigen Kieferzangen Holzfasern ab, zerkaut diese und vermengt sie mit Speichel. Aus der so gewonnenen Papiermasse entsteht dann ein kunstvolles, ockerbräunlich gestreiftes Gebilde.

Das Volk erreicht seine maximale Größe im August und September. Durch den nun intensiven Flugbetrieb erregt es in dieser Zeit auch die meiste Aufmerksamkeit. Mitte August schlüpfen die neuen Jungköniginnen und die Männchen (Drohnen). Bald danach paaren sie sich. Die alte Königin, die Drohnen und alle Arbeiterinnen sterben im Herbst. Das Nest wird nicht wieder benutzt.

Oppel betont: „Hornissen sind weit weniger reizbar als andere Wespen. Und dass drei Hornissenstiche einen Menschen – sieben ein Pferd – töten, bleibt ein (allerdings hartnäckiges) Märchen.“ In der Tat gäben Hornissen bei einem Stich nur zehn Prozent der wirkungsgleichen Giftmenge ab, die beispielsweise die Honigbiene injiziere.

 

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GN vom 21.02.2014

Weg führt jetzt zum Wildbienenstock

Frühjahrsputz auf Fläche rund um alte Kläranlage

     
 jetzt zum Wildbienenstock      
             Die Mitglieder der Ortsgruppe Uelsen des Vereins für Vogelliebhaber und des BUND Grafschaft Bentheim haben bei ihren alljährlichen Pflegearbeiten auch einen Weg zum Wildbienenstand angelegt. Foto:  Hermann Dobbe
  

Die Uelser Naturfreunde haben erneut die Fläche rund um die alte Kläranlage gepflegt. Unter anderem haben sie einen Weg zum Wildbienenstock angelegt.

  

     Uelsen. Die Mitglieder der Ortsgruppe Uelsen des „Vereins der Vogelliebhaber Niedergrafschaft“ und der BUND-Kreisgruppe Grafschaft Bentheim haben kürzlich notwendige Pflegearbeiten rund um die alte Kläranlage in Uelsen vorgenommen: Auf der dortigen Fläche hatten sie verschiedene hochstämmige Obstgehölze gepflanzt. Denn die Wiederanlage von derartigen Obstwiesen stellt einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Artenschutz dar. Für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten sind solche extensiv gepflegten und genutzten Obstwiesen ein Lebensraum, der in der Landschaft zunehmend seltener anzutreffen ist. Die Streuobstwiesen sind häufig wichtige Teilabschnitte in einem Biotopverbundsystem mit anderen Landschaftselementen.

Zunächst nahmen sich die Mitglieder den jährlichen Obstbaumschnitt auf der extensiv gepflegten Obstwiese vor. Aus dem angefallenen Gehölzschnittgut ergänzten sie die angrenzende Benjeshecke, die bereits vielen Vogel- und Säugetierarten Platz für Quartiere bietet. Für Fledermäuse wurden zudem auf dem Kläranlagenareal Sommerquartiere aufgehängt. Die angebrachten Nisthilfen für verschiedene Höhlenbrüter wurden gesäubert und durch weitere Nisthilfen ergänzt.

Die etwa 10.000 Quadratmeter große Fläche gegenüber der alten Kläranlage, die die Samtgemeinde Uelsen dem Verein der Vogelliebhaber zur Gestaltung zur Verfügung gestellt hat, wurde im Laufe der vergangenen Jahre unter ökologischen Aspekten weiterentwickelt. Nun wurden die letzten Verbissschutzspiralen von den mittlerweile herangewachsenen Bäumen entfernt.

Viel Mühe machten sich die Mitglieder beider Vereine mit der Anlage einer Zuwegung zum bereits vor einigen Jahren errichteten Wildbienenstand. Der Vorsitzende des Vereins der Vogelliebhaber, Jan Zwafing, hatte im Vorfeld nach Absprache mit der Gemeinde Uelsen und dessen Bauhof bereits Vorbereitungen für das Vorhaben getroffen: So wurde mithilfe eines Traktors des Bauhofes die Grasnarbe entfernt, damit dort eine Filzunterlage mit Holzschredder eingebracht sowie eine hölzerne Begrenzung errichtet werden konnte. Außerdem brachten die Mitglieder weitere Nistmöglichkeiten für Solitärbienen und -wespen am Wildbienenstock an.

 Vereinsmitglieder -gemeinsam mit Samtgemeindebürgermeister Herbert Koers- vor dem neu errichteten "Insektenhotel"

im Biotop an der Kläranlage in Uelsen

 

 

 

Natürliches Biotop statt Kläranlage

Samtgemeinde Uelsen überträgt Vogelliebhaber und BUND das Gelände

gn Uelsen. Auf dem Grundstück der alten Kläranlage ist ein neuer Lebensraum für verschiedene Vogelarten, Säugetiere, Amphibien und Insekten entstanden. Mitglieder des Vereins der Vogelliebhaber Niedergrafschaft, Ortsgruppe Uelsen und der BUND-Kreisgruppe sowie Mitarbeiter des Uelsener Bauhofs haben das Gelände in einer gemeinsamen Aktion umgestaltet.
Nachdem sie bereits im Herbst große Mengen des in der Vergangenheit eingebrachten Bauschutts und Mülls beseitigt hatten, pflanzten sie im Frühjahr hochstämmige Obstgehölze. Mitglieder des Vogelschutzvereins bauten Nisthilfen für Höhlenbrüter wie Kohl-, Blau- und Sumpfmeise, Feldsperling, Zaunkönig, Trauerschnäpper, Star, Hohltaube und Waldkauz und brachten sie an den Bäumen an. Aus Gehölzschnitt schichteten sie eine so genannte Benjeshecke auf. Für Fledermäuse werden demnächst Sommerquartiere aufgehängt.
Am Radweg, der an der Kläranlage vorbeiführt, informiert seit kurzem eine Informationstafel über die Besonderheiten der Fauna in diesem Biotop. Vor einigen Tagen nun hat Samtgemeindebürgermeister Herbert Koers Vertretern der Vogelliebhaber und des BUND die Patenschaft über das von der Samtgemeinde Uelsen zur Verfügung gestellte Grundstück übertragen.
Jan Zwafink, Vorsitzender des Vereins der Vogelliebhaber in Uelsen, wies darauf hin, dass an diesem Ort sogar die Nachtigall beheimatet sei. Er bedankte sich bei der Samtgemeinde Uelsen für die kostenlose Überlassung des Geländes. Zwafink, sein Stellvertreter Friedrich Reurik sowie Georg Wystrach vom BUND appellieren an die Bevölkerung, das Gelände nicht durch unachtsam weggeworfenen Müll zu verschmutzen, sondern behutsam und mit dem nötigen Respekt der Natur zu begegnen, damit sich hier weiterhin ein für Tiere und Pflanzen naturnaher Biotop entwickeln kann.

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Fläche am Klärwerk wird zum Biotop umgestaltet

Arbeitseinsätze der Vogelschützer und des BUND

hd Uelsen. In einer gemeinsamen Aktion haben der „Verein der Vogelliebhaber Niedergrafschaft -AZ- Ortsgruppe Uelsen“ und Mitglieder der BUND-Kreisgruppe Grafschaft Bentheim sowie Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde Uelsen kürzlich ein rund 3500 Quadratmeter großes Grundstück nahe der früheren Kläranlage Uelsen, jetzt Pumpwerk, von Bauschutt und Unrat gesäubert.
In die ursprünglich für die Erweiterung der Kläranlage bereitgestellte Fläche war in den vergangenen Jahren vielfach Bauschutt und Müll eingebracht worden. In einem Antrag im Frühjahr 2008 wandten sich Friedrich Reurik und Jan Zwafing mit der Bitte an die Samtgemeinde Uelsen, dem „Verein der Vogelliebhaber Niedergrafschaft – AZ – Ortsgruppe Uelsen“ eine Fläche zur Verfügung zu stellen, auf der der Verein praktische Naturschutzarbeit umsetzen könne.
Erfreulicherweise konnte bald darauf das Grundstück der Gemeinde an der alten Kläranlage, das unmittelbar an einer viel befahrenen Fahrradroute liegt, in Augenschein genommen werden. In gemeinsamen Gesprächen mit der Kreisgruppe des BUND zeigte sich, dass – bevor der Verein hier tätig werden konnte – Vorarbeiten wie die Entfernung der Bauschuttablagerungen, die fachgerechte Entsorgung des Mülls sowie der Rückschnitt einiger Gehölze notwendig waren.
Das Gehölzschnittgut wurde im südlichen Teil des Areals zu einer Benjeshecke aufgeschichtet, die bald zahlreichen Vogelarten wie Zaunkönig, Rotkehlchen und Grasmücke Nahrung und Nistmöglichkeiten bieten wird. Aber auch Säugetiere wie Igel und Amphiben oder Kröten finden hier Unterschlupf.
Als weitere Maßnahme ist die Pflanzung verschiedener hochstämmiger Obstgehölze geplant. Nisthilfen für unterschiedliche Höhlenbrüter, wie Kohl-, Blau und Sumpfmeise sowie Feldsperling, Zaunkönig, Trauerschnäpper, Star, Hohltaube und Waldkauz werden vom Verein angefertigt und an den Bäumen angebracht. Für Fledermäuse werden Sommerquartiere aufgehängt.
Eine Informationstafel, die auf Besonderheiten der Fauna in diesem Biotop hinweisen soll, wird im Frühjahr am angrenzenden Radweg aufgestellt. Dann wird offiziell der „Verein der Vogelliebhaber Niedergrafschaft – AZ – Ortsgruppe Uelsen“ die Patenschaft für das Gebiet übernehmen.
In diesem Zusammenhang appellieren der „Verein der Vogelliebhaber Niedergrafschaft“ und der BUND an die Bevölkerung, die Anlage nicht durch unachtsam weggeworfenen Müll zu verschmutzen, sondern ihr behutsam und mit dem nötigen Respekt vor der Natur zu begegnen, damit sich hier ein für Tiere und Pflanzen naturnahes Biotop entwickeln kann.

 

Umweltinitiativen erhalten Auszeichnung

RWE-Klimaschutzpreise vergeben

      GN 17.10.2008

gn Uelsen. Drei Vereine beziehungsweise Initiativen aus der Samtgemeinde Uelsen sind in dieser Woche mit dem Klimaschutzpreis des Energiekonzerns RWE ausgezeichnet worden. Der Verein der Vogelliebhaber Niedergrafschaft, Ortsgruppe Uelsen, erhielt die Auszeichnung für das Anlegen einer Streuobstwiese an der Straße „Zur Kläranlage“.

Der Heimatverein Wilsum bekam den Preis für sein Bemühen um die Instandhalten der „Schoneveldschen Mühle“, die praktische Darstellung historischer Wasserkraftnutzung sowie die aktive Heimatpflege.

Der Klimaschutzpreis 2008 der Gemeinde Gölenkamp ging an die Frauengruppe „Fleißige Lieschen“. Mit dem damit verbundenen Preisgeld soll ein Raum für die Kinderbetreuung mit umweltfreundlichen Materialien umgestaltet werden. Insgesamt sind Preisgelder in Höhe von 4000 €Euro vergeben worden.

Ludger Brüffer und Gerrit-Jan Zwafink von der RWE Grafschaft Bentheim überreichten die Prämien gemeinsam mit Samtgemeindebürgermeister Herbert Koers und den Bürgermeistern der Mitgliedsgemeinden im Uelsener Rathaus.

Der Klimaschutzpreis der RWE Westfalen-Weser-Ems wird jährlich für Leistungen verliehen, die in besonderem Maße zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen beitragen. Die Städte und Gemeinden im Gebiet der RWE Westfalen-Weser-Ems sind aufgerufen, besondere Projekte zur Prämierung vorzuschlagen.

Berücksichtigt werden Ideen, Planungen, Initiativen und bereits abgeschlossene Aktivitäten, deren Ziele  die Reduzierung des Energiebedarfs oder die Nutzung alternativer Energien wie  Sonnenenergie oder Holz sowie die Förderung von Abfallverwertung und -vermeidung oder auch der Erhalt von Grün- und Erholungsflächen sind. Des Weiteren werden Maßnahmen zur Umweltbildung oder Schaffung umweltorientierter Wohn- und Arbeitsbereiche unterstützt.